Und jetzt fürs Protokoll, das ist jetzt die Session mit Kristina, der zweiten Kristina mit K, im gleichen Raum, Kogge, aber jetzt über Portfolios. Und wir sind hier in kleiner Runde. Vielen Dank fürs Dasein. Du kannst auch gerne dich mit neben die anderen setzen. Super. Und ist es für dich auch okay, dass wir den AI-Sammelreiser benutzen? Ja. Fantastisch. Ja, und ich hatte gedacht, dass wir uns heute einfach mal ein bisschen unterhalten können oder im Prinzip hauptsächlich auch eure Fragen noch mitbeantworten können, die ihr zu Mahara und Moodle vielleicht habt oder zu Mahara allgemein. Also ich habe hier auch den Anfang des Redesigns mit drauf, an dem jetzt unser Entwicklungsteam stark arbeitet. Da ist noch viel, was nicht funktioniert, weil da alle Komponenten einzeln angepackt werden müssen. Kann ich euch aber gern zeigen. Ich kann euch gern die Roadmap zeigen oder wir können auch eben generell über alle Dinge Mahara noch mit besprechen oder falls ihr was Integration mit Moodle sehen wollt, dann auch. Oder wenn jetzt jemand dabei sein sollte, von MNET auf LTI umzusteigen und da noch Fragen hat, können wir das auch machen. Dadurch, dass wir in so einer kleinen Runde sind, ist es vielleicht ganz gut, eine kurze Vorstellung zu machen, damit wir alle auch wissen, wer jetzt hier im Raum ist. Sollen wir da gleich drüben links mal anfangen? Ich bin Dorle, ich arbeite hier an der TH Lübeck als Lehrkraft. Wir haben Mahara lange oder eine Zeit lang mit Moodle zusammen genutzt und dann, als es eben zu kostenintensiv wurde, glaube ich, die Entwicklung kennt man, haben wir gemeinsam mit dem Verantwortlichen für die Moodle-Admin-Plattform gesagt, wir warten ab. Ich vermisse Mahara, deswegen bin ich hier. Ich bin Cordula von der Uni Bamberg. Wir nutzen weiterhin noch Mahara und ich freue mich schon auf den Relaunch und die größere Benutzerfreundlichkeit. Ich lege jetzt mal einen Werbeblock ein für die Arbeit, die an der Uni Bamberg gemacht wird, nämlich in Hinblick auf eine Entscheidungshilfe, Auswahl an der Entscheidungshilfe, wie mit Portfolio gearbeitet werden kann, dass man eben von der Pädagogik ausgeht und sich Anfangsfragen hat, die aufgestellt werden, um dann eben zu entscheiden, was für eine Art von Portfolio gemacht wird, welche Aufgaben mitgenutzt werden könnten. Auch wenn jetzt die Entscheidungshilfe an Mahara erstellt worden war, ist sie auch weiter darüber hinaus nutzbar, also auch zum Beispiel für ePort NRW und andere. Da hatten Cordula, Hannah, Martina und Martin auch eine Session dazu gemacht, in einem Webinar und dann auch ein Podcast-Interview mit mir, alles auf Englisch gemacht. Und ich stelle euch gerne den Link zu dem. Genau, ins Protokoll noch mit reinstellen. Ja, danke. Ja, hallo, mein Name ist Carsten, ich komme aus Berlin, ich arbeite in einer kleinen Akademie, bin Beweiter und Modeladministrator und bin mal ein bisschen bei Portfolios wieder auf dem laufenden Ring. Danke. Hallo, ich bin Jana von der Hochschule Ruhr West, wir nutzen aktuell noch Mahara, aber wir sind gerade noch ein bisschen am überlegen, ob das so bleibt, weil nur sehr wenige Lehrende das bei uns leider nutzen. Ich wollte einfach mal so hören, was es aktuell so gibt. Wir hören von der Universität Duisburg-Essen und vom Projekt ePort.NRW. Gestern in der Session fiel die Frage, wo sind eigentlich Unterschiede zwischen Mahara und dem ePort.NRW-Portfolio. Und ich bin nicht so tief drin und bin sehr interessiert daran, welche Möglichkeiten es gibt, um dann auch zu wissen, welche Richtung man auch empfehlen kann, je nach Szenario, wo vielleicht eine Wahl dann auch mit unterstützt werden kann. Ich bin Kristina von oncampus, wir hosten verschiedene Plattformen und haben natürlich auch gemerkt, als Mahara Kosten haben wollte, Geld haben wollte, kostenpflichtig wurde, dass an der Stelle viele Hochschulen sich das auch hinterfragt haben. Nutzen wir das ePortfolio, hat es für uns den Mehrwert, ist es das wert? Und wir haben bei vielen die Entscheidung bekommen, dass sie es nicht mehr nutzen wollten. Wir haben es in Hamburg im Einsatz. Hamburg ist ein Moodle-Instanz für mehrere Schulen, für gut 300 Schulen und die nutzen das. Und ich würde es ganz gerne an der Stelle natürlich auch möglichst gut nutzen, von daher habe ich zu wenig Hintergrund zu dem Portfolio-Plugin, oder zu Mahara. Ich kenne das ePort-Portfolio auch und finde daher den Ansatz, Unterschiede und die Grenzen der Systeme einfach mal kennenzulernen, super spannend. Danke. Danke. Das werden jetzt unterschiedliche gehört und was ich jetzt rausgehört habe, ist, dass ihr doch erstmal noch ein bisschen den Überblick haben wollt, eben was man mit Mahara machen kann, als auch zu wissen, wie man Mahara gut einsetzen kann. Damit es sich zum Beispiel lohnt, die Plattform weiterhin anzubieten, oder überhaupt erstmal anzubieten, oder zu überlegen, was kann denn die Plattform geben über andere Plattformen. Ist das so ungefähr richtig? Vielleicht noch ganz am Anfang auch einen, ich muss jetzt zum Computer rüber huschen, einen Hinweis auf die Podcast, die ich mache, podcast.mahara.org, die, das mittlerweile Episode 76, alle zwei Wochen kommt eine neue Episode heraus. Das ist jetzt nicht nur für Mahara. Also ich interview alle möglichen Leute von jedem Land, auch sehr, sehr viele Deutsche dabei, viele aus Australien, Großbritannien und dergleichen, einfach zur Portfolio-Praxis. Was kann man mit Portfolios machen, wie nutzen, wie werden Portfolios genutzt? Das ist jetzt hauptsächlich im universitären Bereich, um eben Leuten auch einen besseren Eingang zur Portfolio-Praxis, oder einen anderen Eingang zur Portfolio-Praxis zu geben, als jetzt nur über akademische Artikel, oder über Bücher und dergleichen, sondern halt, wenn man im Regen draußen läuft, vielleicht mal kurz 20, 25 Minuten was zur Portfolio-Praxis zu hören. Denn obwohl ich jetzt hier eben als Repräsentantin von Mahara stehe, es gibt andere Plattformen auch, und viele machen auch sehr, sehr gute Arbeit, egal welche Plattform sie verwenden. Und da können wir natürlich viel lernen, sie können viel von den Leuten lernen, die mit Mahara arbeiten. Und so will ich halt eben mehr den Wert auf die Pädagogik legen, statt jetzt also nur technisch das Thema zu behandeln. Und das geht eben zurück auf 76 Episoden vorher, angefangen auch mit Dublin City University, mit Lisa Donaldson, wo sie eben auch sagt, wie sie von null auf 6000 Nutzer innerhalb von sechs Wochen gekommen sind. Und das sind gerade ja auch solche Stories, wo man sehr viel lernen kann, wie man jetzt gerade halt mit Portfolios anfangen kann, worauf man achten sollte, welche möglichen Portfolios, ja, Szenarien es gibt, so dass man sich dann eben heraussuchen kann, was ist jetzt für unsere Universität, für unsere Hochschule von Interesse, so dass man auch das Interesse mal wieder wecken oder erwecken kann. Und da finde ich eben das schon ganz wichtig, dass wir da den Schwerpunkt auf die Pädagogik legen, statt jetzt nur rein technisch zu besprechen. Denn die technische Seite kann entwickelt werden oder kann umentwickelt werden. Es kommt eben wirklich darauf an, was will ich im Kurs erreichen. Und da ist eben die Entscheidungshilfe jetzt auch, zum Beispiel die in Bamberg mitentwickelt wurde an der Universität, auch sehr, sehr hilfreich dafür, damit man eben ein Konzept hat, was ja vorhin auch gerade in Christina´s Session mit den Schulen herauskam. Wir müssen erst mal wissen, weshalb wir es machen, wo wir es dann hinstellen. Und kann es geteilt werden? Ne, ganze Kurse teilen ist schwierig. Einzelne Lerneinheiten da herauszunehmen oder einzelne Artefakte, das ist dann schon günstiger. Und genauso ist es hier bei der Portfolioarbeit. Ihr habt in der Podcast und natürlich auch in allen anderen Ressourcen sehr, sehr viele Anregungen, was gemacht werden kann und dann das herausziehen, was für euch gerade in eurem bestimmten Kontext wichtig ist. Das ist dann eben das, worauf es noch nicht ganz gut ankommen kann. Cordula hat es ja schon angesprochen, dass wir da dabei sind, jetzt einen Refresh von MACHDA zu machen. Ach ja, stimmt, wir machen das nicht. MACHDA ist ein Projekt, das 2006 angefangen war in Neuseeland von Hochschulen, unterschiedlichsten Hochschulen, nicht nur Universitäten. Und das hat natürlich eine sehr, sehr lange Geschichte, mittlerweile 19 Jahre. Viel Entwicklungsarbeit ist reingeflossen, viele neue Ideen wurden auch ausprobiert. Aber über die Jahre ist es dann so ein bisschen hotschpotsch geworden, dass eben bestimmte Dinge schon sehr konsistenzbar waren auf der anderen Seite, weil wir aber eben bestimmtes auch ausprobiert hatten, dann bestimmte Dinge nicht so gut zusammengepasst haben mehr. So dass wir jetzt eben vor zwei Jahren gesagt hatten, als wir dann auch auf das Abo umgestiegen sind, wir müssen jetzt mal einen Punkt, einen Schlussstrich setzen und schauen, wie soll es weitergehen. Was sind jetzt für Usability Changes auch, die gebraucht werden, damit das auch wieder alles etwas mehr vereinheitlicht wird. Und noch ganz kurz, um auf das Abo zu kommen. Ja, MACHDA ist immer noch Open Source, es wird immer noch unter der GPL verbreitet und es können deswegen auch weiterhin noch Änderungen gemacht werden. Man kann es auf der eigenen Plattform, auf der eigenen Infrastruktur hosten, Erweiterungen machen und dergleichen. Aber im Gegensatz zu Moodle jetzt zum Beispiel war die Entwicklungsarbeit sehr einseitig. Sie wurde also von uns, Catalysts in Neuseeland hauptsächlich gemacht und alle Welt hat erwartet, dass wir die Entwicklung weitermachen, haben aber nicht unbedingt etwas mit beigetragen. Hier an Universitäten gibt es Moodle-Administratoren oder Leute, die Plugins entwickeln oder dann auch Hosting-Partner mithaben. Und da ist es natürlich eine bessere Balance zwischen Geben und Nehmen im Open Source Bereich. Wohingegen bei uns war es immer so, wir haben gegeben und alle haben genommen, aber niemand hat etwas dazu gegeben. Oder ganz nicht niemand, aber wenige Leute haben etwas mit hinzugefügt. Und so war es dann eben, dass irgendwann unsere Firma auch sagen musste, nee, also freiwillig können wir jetzt nicht für die ganze Welt mehr arbeiten, denn irgendwie müssen wir ja auch bezahlt werden. Unsere Gehälter müssen bezahlt werden, wir können jetzt nicht freiwillig für alle arbeiten. Und deswegen haben wir halt geguckt, welche Möglichkeiten es gibt, um ein Open Source Projekt zu finanzieren. Und da war eben das Abonnement eine Möglichkeit, sodass jetzt jede Institution einen Beitrag leistet. Und dann eben aufgrund der Größe der mehreren Institutionen, die dazu beitragen, dass eben dann wir so viel Geld haben, dass wir auch weiterhin unsere Entwickler behalten können. Dass jetzt ich auch bezahlt werden kann, dass wir jemanden haben, der dann auch mit den Universitäten mehr mitarbeiten kann und eben die Entwicklung weitergeht in Hinsicht auf Sicherheitsupdates, aber auch Neuentwicklungen und Veränderungen an der Plattform. Denn leider können wir jetzt nicht in den Laden gehen und sagen, hier, ich mache ein Open Source Projekt mit, gib mir mal 50 Prozent weniger, ich bezahle mal 50 Prozent weniger, das klappt leider nicht so ganz. Und deswegen ist es halt so, dass jetzt nicht jede Institution sehr, sehr viel bezahlt, wenn man das eben auf die Nutzer umrechnet, ist das auf das Jahr verteilt nicht zu viel, aber natürlich im Gegensatz zu vorher nur null, da plötzlich was zu bezahlen, ist das natürlich schon ein großer Unterschied. Aber jetzt trägt halt jede Institution, die Mahara nutzt, über das Abo auch mit dazu bei, dass das Projekt weiterhin Open Source bleiben kann. Und das hatte ja Björn auch schon angesprochen gehabt, wie es weitergeht. Es ist alles erstmal nebenbei der regulären Arbeit gemacht und wenn das dann das Projekt halt größer wird, irgendwann ist es dann einfach nicht mehr mitzumachen. Und eine Aufgabe, die wir uns eben gestellt hatten, war jetzt das Redesign von Mahara. Und da hatten wir jetzt auch schon Figma-Screens mit geteilt gehabt. Und worauf wir jetzt sehr viel Wert legen, ist, dass alles etwas einheitlicher wird. Also was ihr jetzt hier seht, das sind noch so bestimmte Dinge, wo man sagt, oh, das sieht nicht so gut aus. Ja, das wissen wir, weil das alles gerade live noch mit bearbeitet wird. Wir gehen also nach individuellen Komponenten vor und das wird alles zusammengestrickt. Aber ich wollte euch jetzt nicht einfach nur die Mockups zeigen, sondern auch mal so ein bisschen direkt mit reingehen, damit ihr seht, dass auch wirklich daran gearbeitet wird. Und da wird eben jetzt vieles vereinheitlicht. Das jetzt, wenn ich also auf Portfolio gehe, sehe ich alles in einer Tabelle, damit ich ganz einfach weiß, welche Portfolio es gibt. Wenn ich dann aber auch in die Gruppen gehe und eine Gruppe anlege, dann gibt es auch wieder eine Tabelle auf dem Überblick, sodass ich eben nicht mehr überlegen muss. Also wenn ich jetzt auf der Portfolio-Ebene oder bei Portfolios bin, habe ich so Kacheln. Wenn ich bei Gruppen bin, wird alles in Streifen dargestellt. Wenn ich jetzt wieder woanders bin, wird es jetzt in der Tabelle so dargestellt. Also was gestern in der Session von Matthew May war, der über das Model Design System gesprochen hat, war es ja auch so, man versucht eben generelle Komponenten zu haben, die dann immer wieder benutzt werden. Und wir hatten uns jetzt sehr stark auf die Tabellen entschieden gehabt, einfach weil das Konzepte sind, die jeder kennt. Wer jetzt halt mit Google arbeitet, wer mit Microsoft arbeitet, wer mit anderen Dingen arbeitet, das sind bestimmte Dinge, die viele schon kennen, die intuitiver sind als alle anderen Möglichkeiten im Moment. Und das dann eben auch einfacher macht, jetzt nicht immer zu erklären, wie was gemacht werden muss. Dass die Einführungen schneller gehen, dass man vielleicht bei bestimmten Dingen gar keine Einführung mehr braucht, um dann eben auch den schnelleren Eingang ins Portfolio zu haben. Unsere Roadmap, die ist auch online auf marda.org. Und die hatten wir jetzt überarbeitet gehabt, denn für uns ist eine Roadmap nicht so, dass sie starr ist, der Entwicklungsplan für die nächsten fünf Jahre oder sieben Jahre, denn innerhalb dieser Zeit ändern sich Dinge. Wir sprechen ja ständig mit Leuten und hören, was sie wollen, wie es jetzt eben an der Schule, an der Hochschule oder auch in der Weiterbildung genutzt werden kann. Und von daher machen wir auch Änderungen zu der Roadmap. Alles, was jetzt hier auf dem linken Bereich steht, das haben wir schon gemacht seit Oktober 2023. Da sind auch schon größere Dinge mit drin. Wir sind jetzt gerade hier in dem Jetzt-Bereich. Und da sind die Hauptschwerpunkte eben den neuen Look zu implementieren und die Usability Changes zu machen. Und da müssen wir jetzt echt dieses Jahr gerade sagen, das ist unsere Hauptarbeit. Denn wir fassen im Prinzip jede, also nicht ich, ich bin keine Entwicklerin, aber das Entwicklungsteam, jede Zeile an, die es in Marda gibt. Und wenn wir das gemacht haben, da können wir dann auch wieder darauf aufbauen. Wir arbeiten aber auch an anderen Dingen, die, denke ich mal, interessant sein könnten. Natürlich, dass Journals alles vereinfacht wird, dass man einen Journal-Blog hat. Im Moment gibt es vier. Man muss also immer erst mal sehr stark entscheiden, was will ich denn jetzt machen? Es gibt so eine große Vielfalt. Blog, Lerntagebuch. Dass wir da Blöcke zusammenbringen, vereinheitlichen, vereinfachen. Das haben wir jetzt auch schon mit den Images und Image Gallery gemacht, dass man dann auch ganz einfache zwischen den hin und her schalten kann. An Gruppeneinreichungen im Moodle werden gerade daran gearbeitet von meinen Kollegen in Großbritannien, sodass man eben in Marda in eine Gruppe Portfolios kollaborativ anlegen kann und die dann in das Marda Assignment Submission Plugin in Moodle als Gruppe einreichen kann. Also, dass die Gruppeneinreichung, die es ja in der Moodle Aufgabe gibt, genutzt werden kann. Ein Student reicht Zeit und alle vier oder fünf, die am Projekt mitgearbeitet haben, bekommen dann die gleiche Note. Bisher war es so, dass man eben das Portfolio im persönlichen Bereich einrichten musste und dann eben nur einreichen konnte. Jetzt können wir aber eben kollaborativ auch an Portfolios arbeiten. Und das finde ich schon schön, denn Portfolioarbeit wird ja hauptsächlich gesagt, das ist für eine Person. Aber eigentlich kann man auch sehr, sehr gut mit mehreren an einem Portfolio arbeiten. Dann für den Datenschutz. Das ist ein Projekt, was wir mit einem Kunden hier in Deutschland machen, wo wir alle Referenzen zu allem, was jetzt ein Schüler oder ein Student in Marda stehen hat, herauszieht. Damit man eben weiß, also was habe ich jetzt alles auf der Plattform gemacht, sodass wenn jemand doch was löschen will, kann das dann gelöscht werden. Wir haben ja schon den Export von allen persönlichen Portfoliodaten, aber man hat ja was auch im Forum stehen, man hat vielleicht auch Nachrichten geschickt. Und das kann dann alles mitrepräsentiert werden über Metadaten. Ein anderes Projekt, was wir auch für Sie daran arbeiten, ist das auch für den Datenschutz wieder. Der wird in Hessen sehr groß geschrieben wie auch in anderen Bundesländern, dass man dann sagen kann, also wenn jetzt ein YouTube- oder Vimeo-Video eingebettet wird, dass erst mal nur ein Vorschaubild angezeigt wird, dass man dann sagen muss, kann okay, ja, ich will jetzt meine Daten wirklich dahin schicken, sodass man eben die Cookies da auch oder erst mal weiß, dass Daten mit an den Trittservice geschickt werden. Und man kann das auch unterbinden, damit man eben als Nutzer selber entscheiden kann, will ich das jetzt oder will ich das nicht. Also das sind Projekte, an denen wir auch arbeiten. Zusätzlich, also das eine ist jetzt hier schon mit drauf, das andere noch nicht. Und dann eben auch Accounts zusammenführen und andere Dinge, die wir jetzt noch für andere Kunden mitmachen, die jetzt eben im Laufe eines Jahres kommen. Die Roadmap ist wirklich nur für die ganz großen Dinge eher gedacht, statt jetzt alles, was neu in Macher da reinkommt. Und wie wird es genutzt? Das waren ja vorhin mal so ganz kurz die Fragen. Generell, finde ich, haben wir fünf verschiedene Portfoliotypen, die rankommen. Das ist einmal das Lernportfolio, was häufig auch nicht unbedingt öffentlich gemacht wird oder für eine Lerngruppe dann mit zur Verfügung gestellt wird, wo man eben wirklich sein Lerntagebuch führt, wo man jetzt zum Beispiel hier bei Moodlemode Notizen machen würde, vielleicht auch ein Bild mit reinstellt, um das für seine eigene Fortbildung noch mitzuhaben. Dann gibt es gerade auch im englischsprachigen Bereich im Moment sehr viel das Bewertungsportfolio, was dann eben über Moodle eingereicht wird. Und das ist ganz praktikabel gemacht, denn wir haben ja schon die LTI-Anbindung, wo man dann auch Portfolioeinreichungen machen kann, aber in Moodle, das über die Aufgabe einzureichen, bietet dann halt die Möglichkeit, auch die Rubrik zu benutzen oder den Markingworkflow mit einzubinden, sodass dann zweiter Marker auch noch mit drangenommen wird. Dann werden Portfolios auch verstärkt in Internships, also Praktika und dergleichen mit benutzt, weil ja dann die Studierenden nicht an der Universität sind, aber die Uni will dann doch vielleicht mal noch Feedback geben oder sehen, was die machen. So können sie dann ihren Praktikumsbericht mit einstellen. Wir haben mittlerweile auch eine größere Funktionalität drin, die das mit ganz gut unterstützt, nämlich die Continuing Professional Development Aktivitäten, wo man im Prinzip ein Logbuch führen kann von den Aktivitäten, die man gemacht hat und die dann auch grafisch noch mit dargestellt wird, in welchen Kategorien war das, hast du jetzt alle Stunden erfüllt, muss da noch was mit hinzukommen. Und dann gibt es auch noch das Showcase-Portfolio, was viele vielleicht kennen. Gerade zur Bewerbung wird das genutzt, was habe ich alles toll gemacht, wo präsentiere ich mich ganz gut, was habe ich alles gelernt. Und wir sehen auch bei uns verstärkt, dass Portfolios im professionellen Bereich genutzt werden, gerade bei Krankenschwestern zum Beispiel oder bei Lehrern, die ja eine jährliche oder einmal alle drei Jahre eine Zertifizierung wieder brauchen. Da füllen die Portfolios ein. Und wir haben das auch in unserem Fall an Totaler angebunden, aber im Prinzip geht das genauso, dass man über Web Services dann gleich die Kursinhalte mit rüberzieht und dann eine Liste von den Kursen bekommt, die abgeschlossen worden waren, sodass jetzt die arme Krankenschwester das nicht alles separat nochmal im Portfolio mit eintippen muss. Und das ist dann eben schön, wenn man die ganzen Web Services mit benutzen kann, damit auch solche Wege etwas vereinfacht werden. Also wir legen da keine Accounts manuell in Machadar an, sondern das kommt alles über das Learn Management System. Regeln und Permissions kann man auch darüber mitmachen. Und dann geht alles wieder ans LMS zurück, weil die Einreichung von den Portfolios in der Aufgabe gemacht wird. Und dann können Reports auch direkt im LMS generiert werden, sodass im LMS immer noch alles aus einer Hand kommt, damit man eben nicht zweispurig fährt. Gibt es das für Moodle auch, dass das, was abgeschlossen ist, rübergenommen werden kann? Der Kursinfo-Blog, der besteht, der ist in Machadar, das wird alles über Web Services gemacht. Und wenn eben in Moodle die Web Services mit eingerichtet werden, dann kann die Information auch wieder mit rübergezogen werden. Ja, das war mal so ein ganz kurzer Überblick über Neuerungen, die wir gemacht haben. Was wir jetzt gerade noch mit geplant haben, dass wir eben auch etwas noch visueller werden. Wir haben ja schon sehr viel Wert darauf gelegt, auch zum Beispiel Kompetenzraste mit abzubilden und da auch visuell das mit einzubinden, aufzubauen, dass man eben nicht nur sagt, okay, hier sind fünf Standards und hier sind jetzt die Artefakte dazu und hier ist alle der ganze Evidenz, sondern dass man auch sieht, welche Kompetenzen wurden denn damit erfüllt. Und das Gleiche halt auch für Outcomes zu machen oder auch wenn man jetzt einen einfacheren Flow braucht, dass man im Prinzip nur auf der ersten Seite eines Portfolios eine Checkliste hat, wie jetzt zum Beispiel, wie viele Ansichten man im Portfolio hat und welche dann schon mit bearbeitet worden sind. Ah, ich glaube, ich komme jetzt gerade, Moment, da muss ich auf die Live-Site gehen, denn bei uns schläft jetzt gerade die ganze Welt in Neuseeland. Da werden auch unsere Server abgestellt, also nur Test-Server, Produktions-Server. Nee, ganz so schlimm sind wir dann doch nicht. Produktions-Server funktionieren dann noch, aber ich wollte jetzt eher mal, aber es dürfte eigentlich, genau, es ist sowieso gerade keiner online, da passt das ganz gut. Das wir jetzt eben für die Krankenschwestern zum Beispiel ignoriert, einfach, dass da eine Version hintendran steht, ich habe halt ein bisschen viel getestet. Für die war Smart Evidence zu kompliziert, weil die gesagt haben, wir wollen eine Seite und eine Seite geht für einen Standard. Das mit Smart Evidence zu machen, eine Matrix, wo man mehrere Dinge für eine Seite angeben kann, ist einfach zu viel, sodass wir eine Funktionalität haben, wo man sagen kann, okay, hier sind alle Ansichten im Portfolio drin und dann kann die Krankenschwester halt sagen, ja, ich habe jetzt hier alles gemacht, including Peer Assessment, das ist auch gemacht und dann kann eben der Manager kommen und sagen, ja, ich habe das Portfolio jetzt auch angeguckt. Wenn alle Haken gesetzt sind, weiß die Krankenschwester, okay, alles ist fertig, ich kann sie jetzt ins LMS hochladen, sodass man eben nicht ständig durch 13 Seiten durchgucken muss, um zu sehen, habe ich jetzt denn den Kommentar von meiner Managerin oder habe ich den noch nicht bekommen, wo es jetzt noch ein Peer Assessment fehlt oder dergleichen. Also da gucken wir eben auch, wie wir mehr solche Portfolioinhalte visualisieren können, denn es ist ja immer noch alles sehr stark textlich bei vielen Leuten. Könntest du die Kompetenzraste auch zeigen, Jürgen? Die Kompetenzraste hatten wir jetzt auch letztes Jahr mit überarbeitet. Bisher war es nur möglich, dass man eben entscheiden musste, ist jetzt mein, entscheiden musste, habe ich jetzt eine Kompetenzraste, wo ich mich selbst einschätzen möchte oder habe ich eins, wo ich jetzt zum Beispiel Cordula frage, mich einzuschätzen und jetzt können wir das halt so machen, dass wir bis zu fünf Evaluatoren haben können. Also einmal mich selber und dann noch vier Fremde, um dann auch das mit zu verbinden. Und da kann dann eben auch jeder sehen, okay, von den fünfen hat bisher habe ich das jetzt nur gemacht, die vier anderen sind noch außenstehend und dadurch ist es auch transparenter zu sehen, welche Lehrkraft was wie einschätzt. Das kann natürlich dann auch anders genutzt werden, dass man als Lehrkräfte sich zusammensetzt und auch eben nur einen Haken setzt. Aber wer das halt braucht, dass man da flexibel ist, beides anzuzeigen, dann ist das auf alle Fälle möglich. Und die ganzen Standards, die dahinter stehen oder die Sprache, das kann, das hängt alles vom Framework ab. Also ob der jetzt Assessor, Instructor oder Teacher heißt, das könnt ihr per Framework definieren. Und dann auch noch, was die Assessment Options sind, das kann auch pro Rolle noch definiert werden und eben auch die Sprache geändert werden, sodass man eben weiß, für den Studenten habe ich halt diese I think I exceed mit drin, wohingegen ein Mentor dann eine andere Sprachkomponenten mit drin hat. Damit man da sehr flexibel sein kann und dann auch zu sagen, okay, jetzt Instructor, der braucht definitiv die machende Rolle von einer Lehrkraft, damit eben jetzt, das ist jetzt nicht so, dass jemand anders machen kann, aber für einen Mentor oder für einen Coach oder für einen Peer, da reichen dann eben ganz normale Berechtigungen aus. Das ist jetzt die Erweiterung, die kam von der AP Hochschule in Antwerpen, weil die das für den Studiengang brauchten. Und das, ja. Kann man das Feedback, weil aus User Perspektive sehe ich ja auch sicher auch diese Ansicht, kann man das Feedback auch direkt einsehen, man muss sich dann letztendlich wirklich immer klicken, wird man das irgendwo gesammelt angesetzt? Nee, man muss da schon erstmal mit reinklicken, um für jede, weil ja jede Annotation separat gespeichert ist, dass man da eben hier jetzt von der Karte aus reinklicken muss. Man kann aber auch auf die Ansicht an sich gehen und, Moment, wo hab ich das jetzt? Und kann dann das ganze Feedback auch da noch mit ansehen. Das ist dann immer das komplette Feedback, sodass man einmal sieht, wer hat jetzt ein Assessment gemacht. Das wird dann also auch geloggt, wenn sich das jetzt ändert von einer Lehrkraft, sieht man dann immer die Neuesten mit und dann auch, wenn da Feedback gegeben wurde, steht das auch noch mit da. Hier. Und das sind eben auch solche Dinge, wo wir mit einem Kunden arbeiten, wie jeder andere das auch in Modell macht, wenn dann doch ein Auftrag mitkommt. Und wir bringen das in Mahara rein, gucken eben auch, wie wird das in die Plattform integriert, sodass es für die gesamte Plattform funktioniert und jetzt nicht nur für einen Kunden. Aber das heißt natürlich nicht, dass es dann wirklich hundertprozentig für jemand anderen genauso klappt. Und das ist dann die Möglichkeit, eine Erweiterung zu machen oder dann auf der ersten Phase mit aufzubauen, das dann noch weiterzuentwickeln und sagen, okay, nee, das Feedback, das will ich jetzt doch auch noch ausgedruckt haben. Okay, da kommt jetzt noch ein Druckknopf hin. Oder wie kann das einfacher noch mit angezeigt werden? Und das sind dann, wo dann auch Kollaborationen von Organisationen zusammenkommen oder man auch dann nach ein oder zwei Jahren das wieder aufgreift. Also Smart Evidence gab es ja jetzt schon seit, ich glaube es war 2016. Das wurde von University of Canberra 2014 angeregt. Da hatten wir dann eine Designphase gemacht und hatten uns dann eben als Catalyst entschieden, ja, wir bringen die Funktionalität rein. Und erst letztes Jahr hat dann eben AP sich entschieden, dann eine Weiterentwicklung zu machen. Und da waren eben mehrere Jahre dazwischen, wo jetzt nicht allzu viel Arbeit gemacht worden war. Aber jetzt wurde es halt wieder mit erweitert. Und das kommt eben immer auf die Bedürfnisse dann mit drauf an, die man hat. Also wir arbeiten sehr viel mit Krankenschwestern in Neuseeland im Weiterbildungsbereich, weil sie eben alle drei Jahre mit dabei sind.Jahre eine Zertifizierung wieder brauchen, um Registered Nurse zu bleiben. Und sie machen da immer ein Self-Assessment, hatten früher noch das Peer-Assessment mit drin. Mittlerweile wurde das vom Standard rausgenommen. Die hat eine Reform gehabt diesen Jahres. Dann kommt halt nur noch Manager-Assessment dazu. Und mit Lehren wird es, die Lehrer nutzen das einzeln, auch auf einer Plattform, die wir für Lehrer oder für Schulen generell in Neuseeland haben. Und da wird auch mit den Lehrerstandards gearbeitet, sowohl in Englisch als auch in Tiddijomari, so in unserer eingeborenen Sprache. Habt ihr sonst noch Fragen oder Anregungen? Nein, es ist ein pikorua, es ist ein Māori-Symbol, das also eine Acht, das Infinity-Sign, aber eine einfache Acht. Und die einfache Acht bedeutet Freundschaft unter anderem. Doppelte Acht wäre Liebe, aber einfache Acht ist Freundschaft, Zusammenarbeit. Und Mahda an sich bedeutet auch Denken oder Nachdenken. Du hattest bei den Entwicklungen auch noch für späteren Zeitpunkten einen Offline-Editor gegeben. Wie ist das dann geplant, wenn man die Inhalte komplett runterzieht und dann offline bearbeiten? Mit dem Offline-Editor, das kann ich dir noch gar nicht beantworten, weil wir uns damit erst mal noch nicht beschäftigt hatten. Wir haben es auf der Roadmap mit drauf, aber da muss noch eine Designphase mit hinzukommen. Ob jetzt alles runtergeladen wird, würde ich bezweifeln. Gerade wenn jetzt jemand halt mit Videos arbeitet, das dann aufs Telefon erstmal zu laden, ist vielleicht nicht so günstig. Vielleicht wäre das dann erstmal nur die Struktur, aber das weiß ich im Moment nicht. Was wir hier haben ist Mahara Mobile, wo man über die Mobilapplikationen spricht, ist jetzt kein 1 zu 1 zu Mahara, sondern sie wird wirklich zusätzlich zur Plattform genutzt, so dass man halt Fotos machen kann oder Videos, die auf dem Telefon sind oder Audiodateien, dass man die taggen kann. Man kann eine Kurzbeschreibung dazu geben oder kann Lerntagebucheintrag schreiben, wenn man in der Bahn sitzt, vielleicht kein Internet hat und dann, wenn das Internet wieder da ist, im Portfoliobereich hochladen. Also es ist eher nur eine Hochladfunktion. Da haben wir auch nachgedacht, wie man das eben besser mit Smart Evidence zum Beispiel verbinden kann, dass man da gleich halt die Tags von dem Framework mit drin hat, eine Annotation schreiben kann und dergleichen, so dass es eben ein Erweiterungsangebot ist, statt jetzt eine komplette 1 zu 1 Abbildung zu haben. Aber da hatten wir jetzt auch mit Studierenden an der PH Weingarten zusammengearbeitet, die dann Konzept vorgelegt haben, was jetzt noch gerade dabei sind, fertig zu schreiben für ihren Masterstudiengang, wie Mahara Mobile in der Zukunft aussehen könnte. Da sind auch sehr, sehr gute Ideen mit reingeflossen. Ja, obwohl eben Internet doch mehr verbreitet ist, manchmal kommt man dann eben doch in Bereiche, wo es dann doch nicht geht oder eben gerade, wenn man auch ans Krankenhaus denkt, es vielleicht nicht gewünscht wird, dass dann eben alle Mobiltelefone an sind, weil die ja mit den Geräten dann in Konflikt treten, so dass man dann doch überlegen muss, was für Möglichkeiten da gibt. Ja, Ali Hastie von der Scotland's Royal College Barony Campus, die hatten schon vor Jahren ganz toll damit gearbeitet, dass die Portfolio Templates erstellt hatten in einem Kurs, wo Studierende über Projektmanagement gelernt haben und das halt in der Gruppe gemacht haben und das dann auch in Moodle mit eingereicht hatten. Und das hat bei denen ganz, ganz gut funktioniert. Und das ist eben das Schöne, dass man die Portfolioarbeit auch in die Projektarbeit mit einbeziehen kann, um dann eben auch das kollaborative Arbeiten mit darzustellen, statt jetzt immer das alles nur einzeln zu machen. Du hattest ja angebracht, dass du Fortbilder oder Weiterbildung machst. In welchen Bereichen ist das dann? In den letzten vier Jahren, wo wir auch in Hochschulen versucht haben, ist alles komplett eingeschlafen. Da war die Diskussion, wir sind halb froh, wenn Lehrkräfte erst mal anfangen, Powerpoints hochzuladen und ein bisschen Material zur Verfügung zu stellen. Und alles das, was ich sehr faszinierend beim Mahara fand, ich habe nie jemanden getroffen, der gesagt hat, ich arbeite mich selber ein, ich nutze es selber als Lehrkraft und versuche damit auch noch mal Leute lernen, Schülerinnen und so weiter, damit zu erreichen. Und ich bin jetzt ganz grundsätzlich so am Überlegen, wenn man sich auch diese ganzen KI-Geschichten anguckt, also alles, was mit Moodle und Mahara und so weiter gemacht wird, wie siehst du da auch die Zukunft? Weil was ich wahrnehme ist, wenn ich so verschiedene Sachen mir angucke, es gibt immer mehr Leute, die haben sich ihren persönlichen Assistenten über KI aufs Smartphone geholt und sagen, alle Fragen, die ich habe, ich brauche keine Lernplattform, keine ePortals, ich frage einfach, ich kriege alle Antworten, die mich gerade interessieren und eigentlich bräuchte ich auch gar nicht mehr zur Schule zu gehen, ich überspitze das mal und das ist doch super mit KI. Was macht die noch? Was hat das eigentlich für eine Perspektive? Also ich provoziere jetzt mal. Sehr, sehr gute Frage. Ich bin hier bei einem Airbnb, bei einem Studenten, der jetzt an seine Masterarbeit anfängt, der sagt, ich brauche gar nicht zu Hause zu sein, ich vermiete einfach alle meine Zimmer in der Wohnung, denn ich habe meine ganze Recherche für meine Masterarbeit am Telefon gemacht und nutze halt Notebook LLM, um dann das alles mir anzuhören und ich frage mich, also Recherche ist doch ein bisschen anders geworden, als sie mal in der Vergangenheit war. Ich finde, dass Portfolioarbeit oder Portfolio und KI doch häufig anders aussieht, als jetzt zum Beispiel das im Lernmanagement-System eingesetzt wird. Wir hatten dazu letztes Jahr organisiert von dem AISOP-Projekt, was von der PH Weingarten geführt wurde und ich lege den Link dazu noch später ins Protokoll mit rein. Die hatten einen Workshop, zum Workshop aufgerufen, den EPEPLA-Workshop e-Portfolios und halt wie das auch mit Learning Analytics gemacht werden kann. Und da gab es unterschiedlichste Projekte, einmal das ISOP-Projekt, was darauf ausgerichtet war, jetzt Portfolio-Inhalte zu nehmen, die in einen Text-Analyzer reinzupacken, sodass dann die Lehrkraft eine Zusammenfassung hatte, was wurde denn in den Portfolios besprochen, zu einem bestimmten Thema und dann auch anfänglich war es auch so, dass dann eben noch Feedback mit vorgeschlagen worden werden konnte. Das ging dann nicht direkt an die Studierenden, aber eben ein Vorschlag mitgemacht wurde. Und das war aber alles textbasierend. An der Uni Bremen beim Professor Dr. Karsten Wolff, Lehrstuhl für Bildungs- und Erziehungswissenschaften irgendwie, die haben auch ein KI-Projekt laufen mit Portfolios, wo sie auch auf multimediale Inhalte nachschauen. Ich hoffe mal, dass ich dann am Dienstag ein Podcast-Interview mit denen aufnehmen kann, sodass ihr das dann irgendwann im Oktober oder November hört, wo es jetzt das Programm ist. Aber die haben da auch eine Session dazu gehabt. Und Dr. Leticia Britos Cavagnaro an der Stanford University, an der d.school, die hat Riff herausgebracht gehabt. Und das finde ich ein ganz, ganz interessantes Projekt, weil man da nämlich einfach im Unterschied zu normalen LLMs ist es bei Riff so, dass da keine Antworten gegeben werden, sondern dass der nur Fragen stellt, also zur Reflexion einlädt. Sie hat das jetzt nicht direkt für Portfolioarbeit ausgerichtet gehabt, sondern das insgesamt zur Reflexion halt angeregt. Und wenn dann Riff kommt, kann man jetzt seine, da gibt es eben die erste Frage, die hauptsächlich darauf sich ausrichtet, dass man erstmal sein Summary schreibt. Also es geht nach dem Konzept What, So What, Now What, dass eben erstmal Summary kommt und dann wird die nächste Frage gestellt. Und so kommt man tiefer in die Reflexion rein, sodass die Studierenden immer noch reflektieren müssen, immer noch selber nachdenken müssen, als das jetzt von der KI geschrieben zu bekommen. Michael Sankey, der Professor an der Charles Darwin University war, jetzt in Rente gegangen ist. Der hat letztes Jahr eine Präsentation gemacht beim Eportfolio Forum Australien, im Prinzip seine letzte Keynote, aber er ist immer noch sehr aktiv und hat da sieben oder in dem Fall sechs Szenarien vorgestellt, in denen man KI jetzt auch in Portfolioarbeit mit nutzen kann. Also da gibt es auch so einfach nur Design-Elemente, das mit, statt jetzt grün, rot und gelb zusammenzubringen, dass man also das alles von der KI schön machen lässt, dass man es auch für Assessment einsetzt, also gerade zu Feedback und dergleichen, auch zur Personalisierung und anderen Dingen. Und da werde ich dann die Links mit reinstellen. Der hat in den Folien, wie ihr hier seht, sehr, sehr viel Text drinstehen und da stehen dann ganz schöne Beispiele drin, wie man mit KI oder was für Möglichkeiten es gibt, da auch mit KI einzusetzen. Und da müssen wir jetzt, für uns ist das im Moment noch kein Schwerpunkt, weil ich gesagt habe, dieses Jahr müssen wir uns erstmal den Refresh anschauen, dass der fertig wird. Aber dann eben ab nächstem Jahr wollen wir schon gucken, dass wir da mehr auch mit schauen, was wird jetzt, wurde jetzt insbesondere eben von den deutschen Projekten gemacht. Können wir da bestimmte Dinge mit in Mahara anbinden oder eben Schnittstellen erstellen, sodass eben Dinge mit eingebaut werden können. Nicht vielleicht in so großen Rahmen, wie es jetzt Moodle HQ gemacht hat, eben weil da ja ein ganz großes Team mit dran arbeitet, aber schon schauen, wie das sinnvoll auch in der Portfolioarbeit mit eingesetzt werden kann, dass wir das dann unterstützen. RIF kann jetzt schon eingebunden werden in einem iFrame, sodass man das gleich mit drin sieht, aber natürlich kann es auch separat genutzt werden. Riff kann aber nur Englisch, ne? Ne, der kann auch Deutsch, der kann auch alle anderen Sprachen und Mike Altieri an der OTH Amberg-Weiden, der nutzt es in Deutsch. Und da gibt es auch ein Podcastinterview dazu von ihm. Ja, das weiß ich, aber ich habe es immer noch nicht. Ja, nee, Riff kann auch Deutsch, kann auch andere Sprachen und ich habe das mal selber über einen Monat lang ausprobiert. Also es war wirklich faszinierend zu sehen, weil wenn man dann auch einen Kontext eingegeben hat, wurde der darauf zurückgegriffen und man ist wirklich sehr, sehr tief in die Reflexion reingekommen und schwamm dann nicht so oben auf einem eher, ja, Summary Level und dann, ich sag mal ein oder zwei Sätze ganz kurz, was ich denke, sondern da wurde es gesagt, okay, so, wie hast du das jetzt bei dir im Bereich XYZ eingesetzt oder was hast, nimmst du daraus jetzt mit? Und dafür finde ich die KI echt super, dass sie eben hilft, diese ganzen Dinge mit herauszuziehen. Ich hatte es auch mal mit Po probiert gehabt, aber da muss man erst mal ein ganz, ganz langes Prompt schreiben und dann war das nicht so gut, denn die Letizia, die hat ja für mehr als zehn Jahre Reflection studiert und Research gemacht und alles und das floss dann eben alles mit in das Programm rein. Und als Lehrkraft braucht man da echt nur eine Frage zu stellen und dann kommt, kriegt man die ganze Pädagogik von der Reflection und das Research alles mitgeliefert und wie auch jetzt die Fragen gestellt werden, dass da auch ein Mirroring gemacht wird, nochmal kurz zusammenfassen, was gerade gesagt wird. Also es ist schon fantastisch, solche Dinge mitzunutzen. Kristina, ja. Ich habe gewöhnt, du hast dich bei Riff angemeldet. Wagt das System, was du mit ihm schon gemacht hast? Ja. Kannst du bortsetzen? Die Anmeldung bei Riff, die war jetzt eher das Teacher Tool, dass ich jetzt als Lehrkraft dann auch die Antworten mit sehen kann, die von den Studierenden oder in meinem Fall halt Workshop Teilnehmern mit gesagt wurden. Für den Studierenden kann man das nicht über Sessions hinweg machen. Man kann sich am Ende aber, kann aber sagen, okay, schick mir jetzt das Transkript zu oder das, worüber wir uns unterhalten haben und mach auch ein Sammelrede raus. Das ist dann das Einzige, was noch mitbehalten wird. Die Lehrkraft hat jetzt die Möglichkeit, da auch nach Kategorien zu schauen. Was wurde häufig gesagt? Was wurde weniger gesagt? Wo wollen wir jetzt nochmal drauf eingehen? Aber Mike zum Beispiel wegen des Datenschutzes schaut sich das überhaupt nicht an, damit die Studierenden dann auch frei reflektieren. Aber man kann es schon auch mitverbenden, um zu sehen, wurde jetzt der Inhalt verstanden? Wo sollen wir nochmal vertiefend eingehen und solche Dinge. Es scheint ja auch anonymisiert zu werden. Man kann es anonymisieren, ja. Kann man. Muss man nicht, nein. Wer legt das fest? Die Person, die den Bot anlegt, also die Lehrkraft dann in dem Fall. Ich glaube, wir sind jetzt am Ende angelangt. Schade. Wir können dann, also wenn es euch interessiert, können wir da auch gerne eine Online-Session irgendwann mal dazu machen. Das kann wie gesagt zum Beispiel auch über oncampus laufen oder über Johannes, über Eledia, der jetzt gerade mal rausgehen musste. Das können wir also gerne mitmachen, dass wir dazu kommen, wenn ihr jetzt oder auch von der Universität jetzt eine Veranstaltung habt, wo dann eben speziell mal noch ein Punkt mitgesagt werden sollte, zu machen, da oder was möglich ist. Oder dann eben auch von uns mit ausgerichtet werden kann. Sind wir gern offen drüber. Weil wir haben ja eigentlich gar kein großes Interesse daran. Also jetzt noch als am Campus pushen wir ja kein Mahara. Bei uns müssen die Schulen, die Hochschulen selber darauf kommen, was sie brauchen. Und ich glaube, da wäre es gut, bei euch einzusetzen, zu sagen, was ist denn der Vorteil eines E-Portfolios und wie könnt ihr es in der Lehre einsetzen. Wie wir es vorhin auch gesagt haben, mit den Schulen, mit dem Austausch, dass einfach dort die Lehrkräfte oder die Educierenden an der Stelle in den Hochschulen ja auch teilweise hilflos sind und gar nicht so sehr über das Portfolio wirklich nachdenken. Was ich noch ergänzen möchte, weil Technische Hochschule hier, es war immer ein Nischending, was ich auch aus manchen von euch heraus gehört habe, weil wir einfach Ingenieursfokus haben. Es kommt vielleicht mit Kompetenzbewusstsein jetzt, dass da eben andere Herangehensweisen wichtig sind. Aber ich war eine von fünf Lehrenden an unserer Hochschule, die Mahara eingesetzt haben. Und das hat das nicht gerechtfertigt. Das heißt, ich könnte mir vorstellen, weil du gesagt hast, pädagogische Hochschule, da ist ein anderes Bewusstsein. Und das liegt eben auch an der Ausrichtung der Hochschule. Ja, und ich glaube, was wir auch noch brauchen, um dieses lebenslange Lernen wieder reinzubringen, es braucht einfach nochmal irgendwann eine Idee, wie kann ich aus der Schule mein Portfolio mitnehmen und weiterentwickeln im Studium. Wie kann das leichter gehen? Und dann sieht man vielleicht auch nochmal eine andere Ebene dabei, dass es sinnvoll ist, das zu machen. Es soll jetzt kein Druck sein. Es geht ja schon über die To-Aid, das ist da, aber das ist immer noch sehr, sehr manuell. Das müsste doch eigentlich sogar möglich sein. Ich meine, Mahara hat ja eigene User. Also jeder Hochschulnutzer bei Moodle wird ja in Mahara auch als User angelegt. Und das ist ja personifiziert, losgelöst von Moodle. Weil da gibt es ja eigentlich nur Zugang. Wenn ich dann also mit der Hochschule oder mit meiner Schule fertig bin, habe Abi gemacht und gehe dann in die Hochschule, dann könnte ich doch über diesen Nutzer, den könnte ich doch umziehen. Das wäre ja ein Punkt, dann habe ich meinen Portfolio ja mitgenommen. Du kannst ja immer ein Portfolio umziehen, aber du kannst den User nicht umziehen. Wir würden niemals akzeptieren, dass da irgendwelche Nutzerdaten aus irgendeiner Schule mitgehen, sondern wenn, dann geht es nur darum, das Portfolio mitzunehmen. Und da weiß ich nicht, ob man... Genau, das geht ja. Das ging ja schon seit 2009, glaube ich, dass man Export machen konnte. Und das halt als das Leap to E-File dann von einer Instanz in die andere mit übernimmt, sodass man dann gleich weitermachen kann am Portfolio. Und deswegen hatten wir in Neuseeland halt auch myportfolio.school.nz und dann myportfolio.ac.nz oder jetzt Universitäten-Ereignis, damit eben diese Daten dann mit rübergezogen werden können. Aber es bestünde auch die Möglichkeit, dass man es wie mit einer API irgendwo anbietet und dann sagt, okay, von hier nach da, dass die Portfolios dann nicht manuell behandelt werden müssen, sondern dass es komfortabler umgezogen wird. Ich glaube, wenn die Lehrenden mehr Lernsettings haben, sich eine bessere Vorstellung machen können, einsetzen können, dann wäre das ja auch eine Sache, die spannend ist, weil ich denke, viele Studierende führen ein E-Portfolio, aber auf ihrem Tablet oder auf ihren Büchern, diese Books, die man reinschreiben kann, es gibt halt auch vielleicht Text, man kann es hochladen an verschiedenen Stellen, da haben wir relativ viele, die damit arbeiten und da ihre Notizen machen und das wäre ja auch ein genauer Setting für ein E-Portfolio. Vielen Dank für die Anregungen. Ich hoffe mal, das Mikrofon hat funktioniert, dass wir das gleich alles im Protokoll haben und dann ich mich daran machen kann mit dem Team, dass wir das dann auch noch ein paar Szenarien noch mehr mit aufstellen für euch. Vielen Dank.